Die Nachrichten-Terror Spirale

Warum gibt es neue Anschläge, wenn Terror in den Nachrichten ist? Könnte es sein, dass genau der Medienrummel neue Täter auf den Plan bringt? Es gibt den Werther Effekt, der besagt, dass Berichterstattung über Selbstmord zu weiteren Selbstmorden führen kann. Gilt das gleiche auch für Selbstmordattentate?

Aus wohlüberlegten Gründen dürfen die Wiener Linien nur über die „Erkrankung eines Fahrgastes“ berichten, egal was wirklich passiert sein sollte. Warum darf der ORF dann in so detaillierter, sensationalistischer und gewaltverherrlichenderweise Weise über Attentate berichten? War es nötig unzählige Male den rasenden LKW zu zeigen? Musste man sogar ein IS Propaganda Video zeigen?

Daher meine Antiterrorstrategie: Ein bisschen weniger detailliert, sensationalistisch und gewaltverherrlichend über diese Amokläufe berichten. Das wird nicht alle Probleme lösen, hat zumindest aber auch kaum negative Effekte.

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Wahlsieg

Mein Kandidat hat die Wahl gewonnen! Gewählt habe ich für „van-der-Griss“, 40.3%. Ob van-der-Bellen oder Griss, ist mir dabei ziemlich egal. Der Kandidat, den ich nicht so gerne habe, hat gerade mal ein Drittel bekommen. Und ich hoffe, dass da nicht mehr viele dazukommen. Wenn man es so sieht, ist das Ergebnis ja gar nicht so wild…

Abgesehen von seinem freundlichen Lächeln und seinem Alter hat Hofer wohl mit der Flüchtlingskrise punkten können. Ich verstehe die Sorge. Ich bin selber von der Bundesregierung und der EU enttäuscht. Ich suche vergebens nach jemandem mit einem Fünkchen Fantasie, Initiative und einer nachhaltigen Herangehensweise. Aber wer in der FPÖ liefert so was? Selbst wenn einem die Menschlichkeit egal ist, ist von der FPÖ ein Vorschlag gekommen, der überhaupt machbar ist?

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Obergrenzen

Was man in Österreich gut kann, ist die internationale Gemeinschaft gegen sich aufbringen. Dabei fragt man sich, ob man die Bekanntgabe der Flüchtlichgsobergrenzen nicht hätte geschickter durchziehen können. Wir führen eine Obergrenze ein – außer wenn die anderen EU Staaten nachziehen und aliquot Leute aufnehmen. Wir führen eine Obergrenze ein – und zwar den doppelten EU Schnitt. Wenn man das geschickt durchzieht kommt man auf die gleichen Grenzen – aber man behält die moralische Oberhand.

Aber Österreich wählt die Kopf-in-den-Sand Politik. Wenn wir den Kopf in den Sand stecken, dann steckt gemäß Dominoeffekt der ganze Balkan den Kopf in den Sand. Und dann ist das Problem gelöst.

Aber man kann nicht ignorieren, dass in Syrien eine Terrororganisation arbeitet, deren erklärtes Ziel ein Völkermord ist, der die Nazis und das gesamte 20. Jahrhundert in den Schatten stellt. Irgendwie müssen die Menschen dieses Land verlassen können.

Man kann auch nicht ignorieren, dass ein derart großer Flüchtlingsstrom unsere Gesellschaft verändern kann.

Um eine Lösung zu finden muss man sich wohl beide Tatsachen ehrlich vor Augen halten. Und dann kann man anfangen Politik zu machen.

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Kindergärten in Wien

Will man einen Kindergartenplatz in Wien, ist es essentiell sich schon vor der Geburt des Kindes anzumelden. Ist man zu spät, bekommt man den Platz nicht später, sondern nie. Die Plätze werden an die Kleinsten vergeben werden. Für die Größeren gibt es kaum eine Chance nachzurücken.

Praktisch sieht es so aus: Wir wollen unsere beiden Kinder (Alter minus 20 Wochen und eineinhalb Jahre) bei einem Kindergarten in der Nähe anmelden. Für den/die Jüngere: kein Problem. Für den älteren: Falls jemand auszieht und die anderen dreißig Kinder auf der Warteliste abspringen – dann vielleicht.

Die Sache ist wiedermal ein gutes Beispiel, wie man mit undurchdachter Politik und unüberlegten Regelungen eine knappe Sache noch knapper macht. Die Kindergärten sind zu voll? Dann zwingen wir die Leute dazu, auch noch ihre Kleinsten hinzuschicken.

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Multitalente

Bevor man anfängt unsere Spitzenpolitiker zu kritisieren, sollte man sich immer vor Augen halten, dass diese alle wahre Multitalente sind. Der Sozialminister eignet sich auch gut als Präsident. Wo bekommt man dann einen neuen Sozialminister her? Aja, der Infrastrukturminister ist auch gleichzeitig ein Experte für Soziales – nehmen wir den! Wer ist dann der nächsbeste Experte für Infrastruktur? Der Verteidigungsminister. Für das Verteidigungsministerium muss man dann doch leider jemanden von außen holen: Polizeichef Doskozil. Aber der wird sicher auch mal ein guter Bildungsminister …

Und das wahre Multitalent? Das ist Bürgerkanzlerpräsident Strache!

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Stell dir vor es ist Terrorismus und keiner schreibt darüber

Was wäre ein terroristischer Akt ohne Medien? Eine persönliche Tragödie. Terrorismus wird es erst sobald jemand darüber schreibt und Panik macht.

Angenommen jemand plant für Jahre einen Anschlag und riskiert oder opfert sein Leben, um ihn durchzuführen. Was wäre das schlimmste, dass aus dessen Sicht passieren kann? Dass niemand darüber schreibt und die Sache nie bekannt wird.

Wenn von Anfang an klar wäre, dass es terroristische Akte nicht in die Medien schaffen, würde sich dann noch jemand die Mühe machen diese zu planen und das Risiko eingehen diese durchzuführen?

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Wienwahl

Nach den Wahlwerbungen müsste ich eigentlich ÖVP oder Neos wählen. Die haben das Glück, dass mich deren Werbungen nicht nerven – deswegen, weil sie bei mir nicht werben. Die Grünen haben sich erfolgreich Richtung FPÖ nach unten orientiert, nur dass deren Reime und Sprüche noch ein bisschen inhaltsloser sind. Die SPÖ hat zumindest ein klares Konzept: Häupl, der starke Mann, der nicht nur für die Wiener da ist, sondern auch ihre Sprache spricht.

Nach der Politik der letzten Jahre ist klar, dass ich rot/grün weiter behalten möchte, damit Wien eine Stadt bleibt, in der die Infrastruktur passt, die sauber ist, in der der Verkehr funktioniert und in der man sich einfach gerne aufhält. Hoffen wir, dass mich das nächste Monat rot/grüne Wahlwerbung nicht von diesem Entschluss abbringt.

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Das Seestadt Par(kr)adoxon

Wenn man mit der U-Bahn in der Seestadt ankommt, sieht man als erstes die gähnende Leere des Parkplatzes. Dorthin hat sich nur ein Flinkster verirrt!

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Wo sind denn die Autos?

Die parken verteilt über die ganze Seestadt auf den Gehsteigen. Als ganz besonders unschönes Beispiel zwei direkt neben dem Zebrastreifen. Wie hier die Seestadtverwaltung sagen kann, dass die StVO gilt, ist mir nicht klar – nicht einmal, wenn ich beide Augen zudrücke.


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Es heißt ja, die Seestadt soll eine Vorreiterrolle in Sachen Parkraummanagement einnehmen. Parkende Autos so weit von der Oberfläche entfernen wie möglich, um diese für andere Zwecke nutzbar zu machen. Aber wann wird damit angefangen? Und könnte man bis dahin nicht zumindest die üblichen Regeln gelten lassen, also dass Autos auf Parkplätzen parken und nicht auf Gehsteigen?

Und wenn man auf Gehsteigen geparkte Autos nicht abstrafen möchte, könnte man dann nicht zumindest den eigentlichen Parkplatz gratis zur Verfügung stellen? Damit der nicht so ganz gähnend leer ist …

 

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Meine Seestadt

Gestern haben wir unseren Schlüssel für die Seestadt Aspern bekommen. Zur Zeit ist hier noch viel Baustelle aber meine Hoffnungen sind hoch. Die Sonnenallee sieht noch nicht ganz so aus wie in der Infobroschüre

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Aber wenn man sich die Baustellen und die überzähligen Autos wegdenkt, ist das ein schöner geräumiger Boulevard. Was mir auch gefällt, ist die Idee innerhalb der Wohnblöcke Aufenthaltsbereiche zu haben und die kleineren Gassen für den allgemeinen Verkehr zu sperren.

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Es ist sicher noch viel zu tun und nicht alles, was auf Papier gut klingt, lässt sich auch umsetzen, aber ich bin zuversichtlich, dass hier ein Stadtteil entsteht, der mir gefallen könnte. Die Seestadt ist natürlich nicht jedermann/fraus Sache, und wer sich Straßen ohne geparkte Autos nicht vorstellen kann (und FPÖ wählt), der ist vielleicht in einem anderen Stadtteil besser aufgehoben.

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Radwegende und der Automobiltunneleffekt

Nachdem ich inzwischen nicht mehr in Frankfurt wohne, muss ich noch schnell meine Bilder anbringen – bevor es dann wieder neue Jammereien (oder vielleicht Lob?) aus meiner Heimatstadt Wien gibt. Zuerst möchte ich einen wichtigen Tipp für alle Fahrradfahrer an den Mann/die Frau brigen und dann möchte ich noch ein interessantes Phänomen diskutieren, dass ich weder mit den Gesetzen der Straßenverkehrsordnung noch mit denen der klassischen Physik erklären konnte.

Der Tipp für die Radfahrer ist: Frankfurt ist radfahrerfreundlich, solange man sich von den Radwegen fernhält. Denn diese haben die Tendenz plötzlich im Nichts zu enden. Sei es durch strategisch platzierte Zäune …

 

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… oder parkende Autos.

 

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Noch viel spannender ist der Automobiltunneleffekt. Regelmäßig sieht man hier Autos, die auf der falschen Seite von Barrieren stehen. Das ist nicht nur ein Bruch der Verkehrsregeln, sondern widerspricht auch den Gesetzen der klassischen Mechanik. Aber wenn es wirklich keine Parkplätze gibt muss man sich anscheinend nicht einmal an diese halten und kann einfach durch die Barrieren durchtunneln.

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