Slalom am Donaukanal

Nachdem es heute so sonnig war, habe ich mir beim Laufen meine Kamera mitgenommen und den Donaukanal Radweg (ab Spittelau richtung Klosterneuburg) ein bisschen analysiert. Und jetzt bin ich der Meinung, dass das keine Fehlplanung war, sondern eine explizit spannend gemachte Slalomstrecke.

Es wäre ja eigentlich unfair, wenn man solche Unmengen an Steuergeldern in diese Betonkonstrukte stecken würde und dann für Radfahrer nicht zumindest ein paar spannende uneinsichtige Kurven einbaut.

 Das Konzept gibt es in verschiedenen Ausprägungen. Gemeinsam ist Ihnen allerdings, dass es sich nicht nur um eine Kurve handelt, sondern dass die Sicht auch noch eingeschränkt wird, um es wirklich spannend zu machen.

vor Loewenbruecke Eine variante mit einer kleinen Senke gibt es auch noch.

Der einzige Fehler in der Überlegung war aber, dass es gar keine so große Nachfrage nach uneinsichtigen Radslalom Strecken gibt. So mancher Radfahrer fühlt sich vielleicht sogar beleidigt, sich unter den Betonpfeilern der Autobahn durchwinden zu müssen. Und deswegen schafft man es dann doch nicht, die 10% Radfahrerquote zu bekommen. Das Resultat: Alle kommen mit ihren Autos und finden keine Parkplätze.

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