Autopaten

Ein großer Nachteil von Carsharing Autos im Vergleich zu Privatautos ist, dass letztere in vielen Städten durch Anwohnerparken gratis Abstellplätze am Straßenrand bekommen, während erstere typischerweise auf teure Garagenplätze ausweichen müssen. Von Seite der Politik ist man der Meinung, dass öffentlicher Stadtgrund eher für Privatautos als für gemeinschaftlich verwendete Autos zur Verfügung gestellt werden soll. Durch Meinungsbildung und Diskussionen wird man die Leute wohl nicht zum Umdenken bekommen. Wer würde auch schon auf 10m2 Top-Stadtgrund verzichten, den ihm die Stadt nachwirft, nur weil er ein Privatauto besitzt?

Ein geniales Konzept, um dieses Problem zu umgehen, hat book-n-drive in Frankfurt eingeführt: Autopaten. Ein Privatperson sucht um Anwohnerparkprivilegien an, verwendet diese dann aber für ein Carsharing Auto. Oder genauso: wenn jemand vielleicht einen unbenutzten Parkplatz bei seiner Wohnung hat, kann er ihn für Carsharing verwenden. Im Gegenzug bekommt diese Person dann eine Anzahl von gratis Fahrstunden. Effektiv hat diese Person dann ein gratis Auto direkt im Haus bekommen.

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