Obergrenzen

Was man in Österreich gut kann, ist die internationale Gemeinschaft gegen sich aufbringen. Dabei fragt man sich, ob man die Bekanntgabe der Flüchtlichgsobergrenzen nicht hätte geschickter durchziehen können. Wir führen eine Obergrenze ein – außer wenn die anderen EU Staaten nachziehen und aliquot Leute aufnehmen. Wir führen eine Obergrenze ein – und zwar den doppelten EU Schnitt. Wenn man das geschickt durchzieht kommt man auf die gleichen Grenzen – aber man behält die moralische Oberhand.

Aber Österreich wählt die Kopf-in-den-Sand Politik. Wenn wir den Kopf in den Sand stecken, dann steckt gemäß Dominoeffekt der ganze Balkan den Kopf in den Sand. Und dann ist das Problem gelöst.

Aber man kann nicht ignorieren, dass in Syrien eine Terrororganisation arbeitet, deren erklärtes Ziel ein Völkermord ist, der die Nazis und das gesamte 20. Jahrhundert in den Schatten stellt. Irgendwie müssen die Menschen dieses Land verlassen können.

Man kann auch nicht ignorieren, dass ein derart großer Flüchtlingsstrom unsere Gesellschaft verändern kann.

Um eine Lösung zu finden muss man sich wohl beide Tatsachen ehrlich vor Augen halten. Und dann kann man anfangen Politik zu machen.

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